Autor: Silvia Bodemer

Briefaktion: Verschmutzung des Titicacasees muss ein Ende haben! Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gefordert!

Copyright Foto: servindi.org

Für die Unterschriftenübergabe werden wir uns mit den Organisationen vor Ort koordinieren und weiter darüber informieren! Zusätzlich haben Sie folgende Möglichkeiten, die Briefaktion zu unterstützen: Laden Sie sich den Brief auf Spanisch mit angehängter Liste herunter und sammeln Sie bei einer Veranstaltung oder in Ihrem Bekanntenkreis Unterschriften. Senden Sie uns die Listen anschließend zu. Drucken Sie die Listen bitte beidseitig aus, um die Rückseite zu nutzen. Denn einzelne Blätter nur mit Unterschriften und ohne den Brieftext sind nicht glaubwürdig, wenn wir die Briefe übergeben. Laden Sie sich den Brief auf Spanisch als Einzelbrief herunter und schicken uns den unterschriebenen Brief. Kommen Sie doch zu einer der Filmvorführungen im Rahmen der Filmtour, die wir gerade mit dem Filmemacher Heeder Soto machen. Dort können Sie direkt unterschreiben. Die Termine und Orte, wo der Film “Titicaca und die verschwundenen Gesichter” gezeigt wird, finden Sie hier und in unserem Terminkalender. Den Hintergrundtext und die deutsche Übersetzung des Briefes finden Sie hier zum Download. Bitte senden Sie die Briefe bis 9. Juni 2017 an folgende Adresse: Silvia Bodemer (Name nicht vergessen!!) Kampagne …

Filmtour durch Deutschland: TITICACA und die verschwundenen Gesichter

Copyright: Heeder Soto

TITICACA und die verschwundenen Gesichter Ein Film von Heeder Soto Ab 24. April wird der peruanische Filmemacher Heeder Soto seinen neuen Film in Deutschland und der Schweiz vorstellen. Die Kampagne “Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt” hat die Filmtour gemeinsam mit vielen Partnern vor Ort organisiert und lädt herzlich zu den Filmvorführungen und zum Gespräch mit Heeder Soto ein! Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau. Der Filmemacher Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers – Caminantes de la memoria“ (2014) in Deutschland auf …

Vortragsrundreise und Besuch des Katholikentags

Copyright: V. Schaeffer M./CooperAcción, Text: “Sie vertreiben uns von unserem Land. Sie vergiften unser Wasser. Sie bringen uns um, weil wir unser Land verteidigen.”

Im Mai und Juni hat die Kampagne “Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt” einen Gast aus Peru: Vanessa Schaeffer Manrique, stellvertretende Direktorin des bergbaukritischen Netzwerks CooperAcción. Rund um den 100. Katholikentag in Leipzig (25.-29. Mai) wird sie in verschiedenen Teilen Deutschlands mit Vorträgen zum Thema Bergbau in Peru unterwegs sein und verschiedene Aspekte beleuchten. Der aktuelle Stand von Bergbauvorhaben und damit verbundene soziale Konflikte und Umweltprobleme werden ebenso Thema sein wie die Situation der sozialen Bewegungen vor Ort: Wie arbeiten Sie? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben sie angesichts der politischen Situation in Peru? Welche konkreten Projekte verbessern die Lage in den Bergbaugebieten? Je nach den Interessen der kooperierenden Gruppen vor Ort, wird das Thema in den verschiedenen Städten einen anderen Schwerpunkt haben: In einigen Städten wird es um die Perspektiven nach den Präsidentschaftswahlen für Wirtschaft und Menschenrechte gehen, in Freiburg ist das Thema Menschenrechte und indigene Beteiligungsrechte im Rahmen von Großprojekten, und die Veranstaltung in München stellt die Frage nach der Zukunft des Bergbaus: Wie kann die Rohstoffpolitik Perus verträglich für Mensch und Umwelt …

Offener Brief zur Einführung von „fairem Gold“ in Deutschland

Copyright: Hildegard Willer

Mit einem Offenen Brief reagieren wir als Kampagne kritisch auf die Einführung von „fairem Gold“ in Deutschland. Der Offene Brief wurde am 30. März 2016 der Vertreterin von TransFair/Fairtrade-Deutschland bei einer Veranstaltung während der “FAIR HANDELN. Internationale Messe für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln ” im Stuttgarter ICS-Messegelände übergeben. Offener Brief zum Download

Yanacocha: Máxima Acuña und ihre Familie erneut drangsaliert

Máxima Acuña und ihre Familie haben erneut von Drangsalierungen und Einschüchterungsversuchen gegen sie berichtet. Dieses Mal handelte es sich bei den Verantwortlichen um bewaffnete Angehörige des Sicherheitspersonals eines Bergbauunternehmens. Die Kleinbauernfamilie steht wegen der Eigentümerschaft des von ihr bewohnten Grundstücks im Norden von Peru mit dem Unternehmen im Rechtsstreit. Die Familie geht davon aus, dass die Drangsalierungen und Einschüchterungen darauf abzielen, sie von ihrem Land zu vertreiben. Laut verschiedener peruanischer Menschenrechtsorganisationen betraten am 2. Februar 2016 um 9:30 Uhr mehrere private Sicherheitsleute des Bergbauunternehmens Minera Yanacocha das Grundstück, auf dem Máxima Acuña und ihre Familie seit mehr als 20 Jahren leben, und zerstörten die Kartoffelernte, die den Eigenbedarf der Familie decken sollte. Die Familie meldete den Vorfall an die Staatsanwaltschaft. Zwei Tage zuvor war der Hund der Familie lebendig, aber mit einer Stichwunde am Hals, aufgefunden worden. Máxima Acuña und ihre Familie – Kleinbauern, die für den Eigenbedarf anbauen – stehen mit dem Bergbauunternehmen Minera Yanacocha wegen der Eigentümerschaft des von ihnen bewohnten Grundstücks in Tragadero Grande im Bezirk Sorochuco in der Region Cajamarca seit …

Vertreter von Red Muqui zu Besuch in Europa: Die andere Seite der Medaille

Javier Jahncke, Red Muqui
Copyright: Eva Tempelmann

Javier Jahncke und Mattes Tempelmann vom bergbaukritischen Netzwerk Red Muqui informierten während eine Rundreise in Deutschland und der Schweiz über die Folgen des Bergbaus in Peru Der Bergbau gilt für die peruanische Regierung als der Motor zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Trotz sinkender Rohstoffpreise hält sie an diesem Modell fest und senkt sogar Umwelt- und Sozialstandards, um mehr Investoren ins Land zu locken. Doch der Bergbau in Peru hat nachweisbar kaum nennenswerten positiven Effekte auf Beschäftigung, geschweige denn auf breitenwirksame Armutsminderung, insbesondere in den vom Bergbau betroffenen Regionen. Der Bergbau hinterlässt zerstörte Ökosysteme und die Mitsprache der Bevölkerung steht nur auf dem Papier. Soziale Umweltkonflikte zwischen der Lokalbevölkerung in Bergbaugebieten und den Bergbauunternehmen haben in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Intensität und Zahl zugenommen. Über die Folgen des Bergbaus in Peru und mögliche Alternativen aus der Zivilgesellschaft haben Javier Jahncke und Mattes Tempelmann, Geschäftsführer und Mitarbeiter des landesweit agierenden bergbaukritischen Netzwerkes Red Muqui informiert. Vom 6. bis 17. Januar reisten sie durch Deutschland und die Schweiz und machten in Gesprächsrunden und Diskussionsabenden in Brüssel, …

Petition “Keine Rohstoffe, die Konflikte finanzieren!”

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Die Kampagne Bergwerk Peru unterstützt eine Petition des Netzwerks “Stop Mad Mining”, mit der das Wirtschaftsministerium aufgefordert wird, sich für verbindliche Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette bei Konfliktrohstoffen einzusetzen. Das europäische Parlament hat sich in einer Abstimmung am 20. Mai für die Einführung einer verbindlichen Sorgfaltspflichten für Unternehmen entlang der Lieferkette bei der Nutzung von Konfliktrohstoffen ausgesprochen (vgl. PowerShift). Es geht bei dieser Verordnung darum, dass europäische Unternehmen ihre Lieferketten überprüfen und ausschließen, dass durch den Erwerb von Rohstoffen Bürgerkriege oder blutige Konflikte, wie zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbien oder Afghanistan, finanziert werden. Viele bewaffnete Gruppen erzielen Einnahmen aus dem Abbau oder dem Handel mit Rohstoffen. Jetzt müssen die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten den schwachen Entwurf der EU-Kommission überarbeiten (Informationen zu Lieferkettenverantwortung). Eine besondere Rolle kommt dabei der Bundesregierung zu. Sie diskutiert im Moment über eine Positionierung. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bei Anhörungen im Parlament durchaus Bereitschaft signalisiert, eine EU-Verordnung verpflichtend zu gestalten. Vor allem Unternehmensverbände laufen dagegen Sturm. Daher ist es jetzt wichtig, sich für eine starke Regulierung auszusprechen …

Weltklimakonferenz in Lima 2014

Vom 1.12. bis 12.12.2014 findet in Lima ein Treffen im Rahmen der Verhandlungen für einen internationalen Weltklima-Vertrag statt. Angekündigt sind RegierungsvertreterInnen von knapp 200 Staaten, der Vereinten Nationen, Weltbank und tausende ExpertInnen, Berater, Lobbyisten, JournalistInnen sowie VertreterInnen indigener Organisationen, Umweltorganisationen etc. Neben der COP findet vom 8.-11.12.2014 der Gipfel der Völker angesichts des Klimawandels statt (Cumbre de los Pueblos frente al cambio climatico), zu dem ebenfalls tausende von Teilnehmenden erwartet werden; Motto: Systemwandel statt Klimawandel. Da beide Treffen in Lima stattfinden und bei beiden die Themen Indigene Völker und Regenwald eine große Rolle spielen werden, haben die ISP (Informationsstelle Peru e.V.) und infoe (Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie) beschlossen, anlässlich des offiziellen Klimagipfels den Blick besonders auf lateinamerikanische und peruanische Positionen sowie auf die Forderungen und Vorschläge der indigenen Völker aus dem amazonischen Regenwald, dem großen CO-2-Speicher, zu richten. Wir haben aus einer Fülle von äußerst unterschiedlichem Material vor allem das zusammengestellt und verwendet, was uns verständlich und konkret genug erschien, um über den Kreis von ExpertInnen hinaus in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit eingesetzt werden zu …

Video Espinar

Auf Youtube gibt es ein neues Video zur Problematik in Espinar, verbreitet von der ONG CooperAcción (Lima) über facebook. Als Autoren werden genannt, das Instituto Bartolomé de las Casas, la Vicaría de la Solidaridad de Sicuani, el Municipio Provincial de Espinar und das proyecto CIRCA. Finanziert wurde das ganze von der EU.