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#Espinar­Contra­La­Impunidad: Brief an Botschaften und aktuelle Entwicklungen

© Vidal Merma
© Vidal Merma

Kampagne #Espinar­Contra­La­Impunidad geht weiter Die Organisation Derechos Humanos Sin Fronteras in Cusco führt im Rahmen der Kampagne zahlreiche Aktivitäten in Peru durch: Der Einsatz einer Kommission zur Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen im Juli wird vorbereitet, Gespräche der Coordinadora de Derechos Humanos mit verschiedenen Ministerien fanden statt und gestern gab es eine bei Facebook übertragene Debatte um die Neuformulierung des sog. Marco Convenio (Rahmenvertrag mit dem Unternehmen Xtrata-Glencore zur Verwaltung des Sozialfonds für Entwicklungsprojekte in der Region). Hier noch einmal zum Nachlesen des Streits um die Auszahlung des „Solidaritäts-Bonus“ aus dem Sozialfonds: http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/aktuelles/pressemitteilung-anlaesslich-des-unbefristeten-streiks-in-espinar-cusco/ Auch Comundo, das Schweizer Hilfswerk für Personelle Entwicklungszusammenarbeit, hat einen sehr guter Artikel auf Deutsch veröffentlicht: https://www.comundo.org/de/news/was-bergbaukonzerne-in-peru-anrichten-2717 In Europa haben inzwischen mehrere Organisationen ihre Botschaften in Lima sowie die peruanischen Botschaften um Unterstützung und Vermittlung gebeten, so auch die Kampagne Bergwerk Peru. Hier zum Nachlesen der Brief an die peruanische Botschaft in Berlin (auf Spanisch):  

#Espinar­Contra­La­Impunidad: Video Menschenrechtsverletzungen bei den Protesten im Juli

Betroffene von Menschenrechtsverletzungen fordern Wiedergutmachung Bei einer Pressekonferenz am 25.08.2020 wurde ein Bericht der CNDDHH vorgestellt. Ein Video von DHSF, in dem Betroffene zu Wort kommen, veranschaulicht die Willkür der Sicherheitskräfte während der gewalttätigen Tage im Juli. Bericht der CNDDHH zum Download (auf Spanisch)  

Kampagne #Espinar­Contra­La­Impunidad gestartet!

Derechos Humanos Sin Fronteras startet Kampagne zu Espinar Die Organisation Derechos Humanos Sin Fronteas in Cusco hat diese Woche die Kampagne #EspinarContraLaImpunidad gestartet, um den Druck zu erhöhen, damit die aktuellen und auch Menschenrechtsverletzungen in der Vergangenheit im Kontext der Mine Antapaccay in Espinar aufgearbeitet werden. Mit beteiligt sind die CNDDHH und Red Muqui. Unterstützt wird die Kampagne auch von Organisationen in Europa sowie der Plataforma Europa-Perú. Weitere Nachrichten zum Konflikt in Espinar auf der Webseite von Derechos Humanos Sin Fronteras (auf Spanisch): 19.08.20: HERIDOS DE BALA DE ESPINAR ESPERAN RESPUESTA DE FISCALIA 12.08.20: Comité de lucha de Espinar solo participará como observador en Mesa de Diálogo 08.08.20: Mesa de diálogo en Espinar: aplazan agenda de los afectados por metales tóxicos y restringen participación de la sociedad civil 06.08.20: Más comunidades originarias se suman a la huelga en Espinar en defensa de los derechos colectivos 05.08.20: Comunidades originarias se unen al paro indefinido de Espinar contra la empresa minera Antapaccay 31.07.20: Gobierno Nacional sigue indiferente al paro indefinido en Espinar en pleno estado de emergencia …

Pressemitteilung anlässlich des unbefristeten Streiks in Espinar (Cusco)

Vor dem Rathaus von Espinar, © Hildegard Willer
Vor dem Rathaus von Espinar © Hildegard Willer

Angesichts der aktuellen Konflikte rund um Glencore und den Kupferabbau in der Mine Antapaccay haben die Coordinadora Nacional de Derechos Humanos (CNDDHH), Red Muqui, CooperAcción und Derechos Humanos Sin Fronteras am 1. August 2020 folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die wir hier auf Deutsch weitergeben möchten: Pressemitteilung anlässlich des unbefristeten Streiks in Espinar (Cusco) Aufruf zum Dialog, der sich der Forderungen annimmt, und zur Wahrung und Garantie der Menschenrechte Als Organisationen der Zivilgesellschaft erklären wir gemeinsam unsere Besorgnis angesichts der Gewalt und Repression, denen sich die Bürger*innen der Provinz Espinar ausgesetzt sehen, die seit 19 Tagen in einen unbefristeten Streik eingetreten sind, inmitten der Pandemie, die die wirtschaftliche Situation der Familien erschwert und des Ausnahmezustands, der die Ausübung ihrer Rechte beschränkt. Da ihre Bitte um einen Dialog zur Lösung des Konflikts (im Falle der Mine Antapaccay, Anm. der Redaktion) nicht erhört wurde, hat die Bevölkerung beschlossen, zu den Mitteln des Protests auf den Zufahrtsstraßen nach Espinar zurückzukehren. Die Pandemie und die verpflichtende Quarantäne bewogen die Organisationen dazu, im Komitee zur Umsetzung des Rahmen-Vertrags einen einmaligen Solidaritäts-Gutschein vorzuschlagen. …