Eigene Veranstaltungen

< 2017 >
Juli-September
  • 23
    23.August.Mittwoch

    Filmvorführung Mainz "La Buena Vida – Das gute Leben"

    19:00 -21:00
    23.08.2017
    Mainz | CinéMayence
    Schillerstraße 11, 55116 Mainz, Deutschland

    Was hat unser Strom mit kleinen Dörfern und lokalen Gemeinschaften in Kolumbien zu tun? Eine ganze Menge! Der Film La buena vida – Das gute Leben zeigt, dass der Strom in Deutschland (auch) aus dem Urwald Kolumbiens kommt. Dort frisst sich der größte Kohletagebau der Welt immer weiter in die Natur. Die Bewohner/innen dieser Gebiete werden gewaltsam vertrieben und müssen ihr Leben komplett umstellen. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern warum und wie die Dorfgemeinschaft Wayúu das gute Leben hinter sich lassen muss. „Schonungslos macht der Film die Ausbeutung Unschuldiger bewusst, damit wir in den Industrieländern weiter gut leben können. Ein gutes Leben auf Kosten anderer“ (3Sat).

    Dokumentarfilm von Jens Schanze, D/Kolumbien 2015, 98 Min

    Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit mit Dr. Hartmut Heidenreich (Kampagne Bergwerk Peru, PANAL e.V., ELAN e.V.) und Nico Beckert (Haus Wasserburg) ins Gespräch zu kommen.

    Zum Filmtrailer: http://www.dasguteleben-film.de/start/

    Kinder, Auszubildende, Studierende, Arbeitssuchende, Sozialausweisinhaber/innen und Senior/innen erhalten einen ermäßigten Eintritt (2 Euro). Der Normalpreis beträgt 3,50 Euro.

    Copyright Foto: Camino Filmverleih GmbH

  • 24
    24.August.Donnerstag

    Filmpremiere Lima "Titicaca: Entre el Oro y el Mercurio" (Titicaca und die verschwundenen Gesichter)

    19:30 -22:00
    24.08.2017
    Lima | Lugar de la Memoria (LUM)
    Bajada San Martín 151 Lima

    TITICACA: Entre el Oro y el Mercurio

    Ein Film von Heeder Soto

    Nach der Filmtour durch Deutschland und in die Schweiz wird der Film nun erstmals in Peru gezeigt!

    Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee

    Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

    Der Filmemacher

    Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers – Caminantes de la memoria“ (2014) in Deutschland auf Tournee.

    Im Anschluss an die Filmpremiere findet eine Diskussion mit den Protagonist/innen des Films, Maruja Inquilla, Indignene-Führerin aus demGebiet des Flusses Coata, Präsidentin der Defensa del Lago Titicaca, Oswaldo Castillo, Präsident der Frente de los Recursos Hídricos de la Comunidad Campesina de Hatun Ayllu, Heeder Soto, dem Filmemacher, sowie Ernesto Raez, peruanischer Umweltexperte, statt.

    Spanisch | 73 Minuten | Eintritt frei

    Copyright Illustration: Heeder Soto

     

     

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