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  • München | Lateinamerikakongress
    13:30 -17:00
    10.01.2020-11.01.2020

    Hanebergstraße 8, 80637 München

    Hanebergstraße 8, 80637 München

    Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika.

    MISEREOR e. V. lädt ein, gemeinsam mit engagierten Fachleuten aus Wissenschaft, Entwicklungsarbeit und Lateinamerika-Initiativen und Lateinamerikaner(innen) über aktuelle Herausforderungen sowie alternative Wege des lokalen und globalen Zusammenlebens Zukunftswege ins Gespräch zu kommen.

    Der Kongress bietet Lateinamerikaner(inne)n und Lateinamerikainteressierten die Möglichkeit ihre Perspektiven und Erfahrungen in verschiedenen Dialogforen einzubringen.

    Heinz Schulze (Nord Süd Forum München und Mitglied im Koordinationsteam der Kampagne) gestaltet gemeinsam mit Dr. Carlos Herz Saenz (Politologe und Soziologe aus Lima) das Dialogforum „Populistische und evangelikale Einflüsse in der Politik und in die Gesellschaft“ am Freitag-Nachmittag.

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  • Nürnberg | 43. Lateinamerikawoche, Vortrag über Kupferabbau in Peru
    18:30 -20:00
    25.01.2020

    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Reichtum geht – Armut bleibt: Perus Rohstoffe als billiges Futter für die Elektroindustrie am Beispiel von Kupfer

    Vortrag: Silvia Bodemer

    Die Regierung Perus setzt auf den Abbau von Rohstoffen als Motor für das Wirtschaftswachstum. Die Argumente dafür kommen aus dem Lehrbuch des Neo-Extraktivismus: Einnahmen aus den extraktiven Industrien sollen für wirtschaftliche Stabilität sorgen und Investitionen in die soziale Entwicklung des Landes ermöglichen. Das funktioniert, weil die Nachfrage nach Rohstoffen weltweit steigt. Besonders am Beispiel Kupfer ist dieser Boom in Peru sichtbar. Kupfer ist ein Rohstoff, der insbesondere für „grüne“ Technologien in großer Menge benötigt wird: Elektromotoren für die E-Mobilität, Windkraft- und Photovoltaikanlagen für die Energiewende.

    In den letzten Jahren wurden zahlreiche Kupferminen in den Anden geöffnet oder befinden sich in Planung. Meist handelt es sich dabei um Großprojekte, die von internationalen Unternehmen betrieben werden. Doch die Umweltstandards sind in Peru unzureichend, und Untersuchungen zu den ökologischen und sozialen Folgen werden meist mangelhaft durchgeführt. Auch sind keine ausreichenden Beteiligungs- und Beschwerdemechanismen vorhanden. So kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn neue Projekte gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden. Proteste und Widerstand regen sich überall, denn die negativen ökologischen und sozialen Folgen des Bergbaus sind bekannt.

    Der Vortrag zeigt auf, wie es möglich ist, dass Produkte bei uns als vermeintlich „grün“, gefördert werden, obwohl in Peru für die Rohstoffe Raubbau an der Natur betrieben wird. Unsere Politik blendet diese Zusammenhänge aus, und für Unternehmen gibt es nach wie vor keine verbindlichen Regeln, die saubere Herkunft von Rohstoffen nachzuweisen.

    Außerdem: Begleitend zur Lateinamerikawoche wird die Ausstellung der Kampagne seit 8. Januar in der Villa Leon gezeigt, mehr Infos siehe hier:
    http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/termin/nuernberg-ausstellung-der-kampagne-bergwerk-peru/

    © Foto: Sjoerd Panhuysen

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