Träger der Kampagne

Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR (Aachen)

Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor wurde vor 50 Jahren von der deutschen Bischofskonferenz als Institution zur Entwicklungszusammenarbeit gegründet. Die Zielsetzungen von Misereor sind die Förderung der Selbsthilfe, der Kampf gegen Armut und Ausbeutung sowie auch die Stärkung der Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Die von Misereor geförderten Bereiche sind:

  • Nachhaltige ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung, das Recht auf Land

  • Nachhaltige städtische Entwicklung und Förderung der Verhandlungskapazitäten der Bevölkerung zur Verteidigung ihrer Rechte

  • Umwelt- und Ressourcenschutz (u.a. Bergbauproblematik)

  • Verteidigung der Menschenrechte

  • Förderung der Demokratie und der Bürgerbeteiligung

Die Mittel für die Förderung der Entwicklungsprogramme stammen aus der Kollekte der Fastenaktion, von freiwilligen Spendern, aus Mitteln der Regierung sowie aus kirchlichen Haushaltsmitteln.

Weitere Infos: http://www.misereor.de

Kontakt: dieter.richarz@misereor.de

Bistum Mainz – Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden

Dieses Referat ist die Fachstelle der Diözese Mainz für weltkirchliche und entwicklungsbezogene sowie friedens- und umweltpolitische Fragen. Aus den früher getrennten Referaten "Weltkirche" und "Gerechtigkeit und Frieden" entstand 2006 das jetzige Referat.

Hauptaufgaben sind:

  • Bewusstseinsbildung in den Themenbereichen Weltkirche und Mission, Eine Welt, Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung
    Dies geschieht in Form von Veranstaltungen, Fortbildungsangeboten, Vorträgen, Begegnungen mit Gästen aus der Weltkirche, durch Lobby- und Solidaritätsarbeit.
  • Kooperation mit den kirchlichen Hilfswerken und Unterstützung ihrer Kampagnen im Bereich der Diözese.
  • Kooperation mit Pfarrgemeinden, Verbänden, Gruppen und Schulen, die sich für die Eine Welt interessieren und engagieren.
  • Finanzielle Förderung von Projekten kirchlicher Partner in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.
  • Kontakt mit den aus dem Bistum stammenden MissionarInnen und Fachkräften, Unterstützung und Begleitung von Freiwilligendiensten.
Caritas international (Freiburg)

Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, leistet weltweite Katastrophenhilfe und fördert soziale Projekte für Kinder, für alte und kranke sowie behinderte Menschen.

Dabei gewährleisten die Kompetenz und das Engagement der einheimischen Caritas-Mitarbeitenden den dauerhaften Erfolg vor Ort. Sie kennen die Gegebenheiten und Bedürfnisse vor Ort am besten und helfen unabhängig von Religion und Nationalität.

„Wirksame Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten, ist die Strategie von Caritas international. Bei Kriegen oder Naturkatastrophen bedeutet das, nach der akuten Nothilfe auch beim Wiederaufbau zu helfen und Betroffene aktiv mit einzubeziehen.

In den sozialen Projekten unterstützen einheimische Fachkräfte der Caritas Kinder und Jugendliche, ihre Zukunft aus eigener Kraft zu gestalten. Sie sorgen für menschenwürdige und dauerhaft bessere Lebensbedingungen für alte und kranke sowie für behinderte Menschen.

Caritas international arbeitet eng mit mehr als 160 nationalen Caritas-Organisationen zusammen.

Informationen: http://www.caritas-international.de/10460.html

E-mail:  contact@caritas-international.de

Color Esperanza e.V. (Freiburg)

Color Esperanza ist ein gemeinnütziger Verein, der 2006 von ehemaligen Peru-Freiwilligen gegründet wurde und mittlerweile über 80 aktive Mitglieder hat.

Ziel des Vereins ist es, einen Beitrag zur Überwindung bestehender sozialer und nationaler Grenzen weltweit zu leisten, damit die Menschen friedlich und auf Augenhöhe miteinander leben. Hierfür nehmen die Vereinmitglieder eine globale Perspektive ein und handeln vor allem in Deutschland.

Die Schwerpunkte der Vereinstätigkeiten liegen in den Bereichen:

  • ein weltoffenes Deutschland
  • Vernetzung und Ermöglichung von Engagement
  • weltweiter und gerechter Zugang zu Bildung - eine nachhaltige globale Entwicklung.

Innovatives Projekt und Herzstück des Vereins ist das VAMOS!-Programm - ein Freiwilligendienst für junge PeruanerInnen in Deutschland.

Darüber hinaus setzt sich der Verein mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander und wird für seine Ziele aktiv, beispielsweise im Rahmen der Kampagne Bergwerk Peru. Für dieses politische Engagement ist insbesondere die politische Arbeitsgruppe des Vereins "politicamos" Plattform und Ansprechpartnerin.

Kontakadresse: politicamos@coloresperanza.de

Homepage: www.coloresperanza.de

Erzbistum Bamberg – Referat Weltkirche

Das Referat Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg ist die Fachstelle der Erzdiözese Bamberg für weltkirchliche und entwicklungsbezogene Fragen. Sie besteht seit 1973 (bis 2005 „Diözesanstelle Mission, Entwicklung und Frieden" genannt).

Hauptaufgaben sind:

  • Bewusstseinsbildung in den Themenbereichen Weltkirche und Mission, Eine Welt und Entwicklung
    durch: Fortbildungsangebote, Vorträge, Begegnungen mit Gästen aus der Weltkirche, Veranstaltungen und Publikationen; Solidaritäts- und Lobbyarbeit
  • Kooperation mit den kirchlichen Hilfswerken und Unterstützung ihrer Kampagnen im Bereich der Erzdiözese
  • Kooperation mit Pfarrgemeinden, Verbänden, Gruppen und Schulen, die sich für Weltkirche und Eine Welt interessieren und engagieren.
  • Finanzielle Förderung von Projekten kirchlicher Partner in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa
  • außerdem: Kontakt mit den aus dem Bistum stammenden MissionarInnen und Fachkräften, Unterstützung und Begleitung von Freiwilligendiensten, Koordination der Bistumspartnerschaft mit Thiès/Senegal

Weitere Informationen: www.erzbistum-bamberg.de, www.erzbistum-bamberg.de/weltkirche

Kontakt: michael.kleiner@erzbistum-bamberg.de

FOKUS e.V. – Perusolidarität im Welthaus Bielefeld

FOKUS e.V. - Peru-Solidarität im Welthaus Bielefeld fördert integrale Projekte in Peru, die sich zum Ziel gesetzt haben, durch Arbeit an der Basis im Gesundheits-, Erziehungs- und Ernährungsbereich die Lebensverhältnisse der Menschen, die unter Armutsbedingungen leben, nachhaltig zu verbessern.

Es gibt eine langjährige Kooperation mit einem Dorfentwicklungsprojekt in den Anden und einem Straßenkinderprojekt in Lima. Als Hausgruppe des Welthaus Bielefeld unterstützt FOKUS die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses, um die ungerechten Strukturen auf regionaler und globaler Ebene zu verändern. FOKUS e.V. vermittelt außerdem Freiwillige nach Peru.

Grupo UNSOLOMUNDO Heidelberg

UNSOLOMUNDO ist eine Eine-Welt-Gruppe in Heidelberg, die seit 1989 besteht und den Zielen des konziliaren Prozesses der Kirchen verpflichtet ist.

Wir, die Mitglieder von UNSOLOMUNDO, die aus den Pfarreien St. Bonifatius und St. Bartholomäus kommen, sehen es als grundlegenden Bestandteil unseres Auftrages, gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einzutreten. Wir tun dies vor dem Hintergrund einer Vielzahl von gewaltsamen Konflikten und Kriegen in vielen Ländern der Welt , beispielsweise in Lateinamerika, Afrika und im Nahen Osten. Einer der Schwerpunkte in dem Engagement der Gruppe bildet die Partnerschaft mit der Gemeinde Checacupe in Peru. Seit 2006 unterstützt unsere Gruppe die Kampagne Bergwerk Perú.

Außerdem beschäftigt sich die Gruppe u. a mit Themen wie Asyl- und Ausländerpolitik, der wachsenden Armut in der Wohlstandgesellschaft, Waffenhandel, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in der globalisierten Welt.

Als Beitrag zum solidarischen Handeln verkaufen Gruppenmitglieder regelmäßig nach Sonntagsgottesdiensten und bei Gemeindefesten Waren aus fairem Handel.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.stadtkirche-heidelberg.de/html/content/eine_welt_gruppe279.html

Informationsstelle Peru e.V. (Freiburg)

Die Arbeit der Infostelle Peru wird geleistet von der Geschäftsstelle in Freiburg (in Teilzeit) sowie dem ehrenamtlichen Engagement von Vorstand und Mitgliedern. Seit 30 Jahren macht die Infostelle Solidaritäts-, Koordinierungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit und für Peru - natürlich haben sich die Schwerpunkte immer wieder geändert.

Schwerpunktthemen sind derzeit:

  • Entschuldung (Erlass der z.T. ungerechten Auslandsschulden Perus, Gegenwertfonds für soziale Projekte)

  • Menschenrechtsarbeit (Umsetzung der Empfehlungen der Wahrheits- und Versöhnungskommission etc.)

  • Bergbaukampagne («Bergwerk Peru - Reichtum geht, Armut bleibt»)

  • AG Freiwilligendienste - jóvenes al Peru (Möglichkeiten für den anderen Dienst im Ausland und Praktika)

  • Nachhaltige Entwicklung im peruanischen Regenwald (Möglichkeiten im Rahmen des Klima-Bündnisses, Unterstützung indigener Organisationen etc.)

Weitere Informationen: http://www.infostelle-peru.de

Kontakt: merk@infostelle-peru.de

Kirchliche Partnerschaftsgruppen zur Diözese Cajamarca

In Deutschland gibt es derzeit 14 kirchliche Gruppen, die mit ähnlichen Gruppen in der Diözese Cajamarca - meistens Pfarreien - eine Partnerschaft pflegen. Sie entstanden alle auf Anregung von Bischof José Dammert Bellido (1962 - 92 in Cajamarca).

Seit etwa 10 Jahren arbeiten diese Partnerschaftsgruppen enger zusammen, führen gemeinsam Aktionen durch und sprechen die Grundzüge ihrer Zusammenarbeit miteinander ab. Bei ihrem Jahrestreffen 2003 in Ulm regten die Delegierten dieser Gruppen die Gründung einer bundesweiten Bergbaukampagne an.

Die kirchlichen Gruppen finden sich u.a. in Herzogenaurach, Dortmund, Ulm, Tettnang, Freiburg, Herzogenrath usw.

Kontakt zu allen Gruppen über Hans Meister in Herzogenaurach: hans.meister2@freenet.de .

PANAL – Puente Andino Alemán e.V. (Mainz)

PANAL – Puente Andino Alemán e.V., ein noch junger und kleiner Verein von Lateinamerikaner/innen und Deutschen, widmet sich den Beziehungen zwischen Deutschland und den Andenländern. Aktueller Schwerpunkt ist Peru und speziell die Bergbauproblematik am Beispiel des Goldabbaus. PANAL organisiert Ausstellungen und Vorträge, informiert auch in Schulen und Hochschulen, bei Vereinen und Initiativen, um einen kritischen Blick auf den Goldkonsum zu ermöglichen - vom Schmuck bis zum Handy - und alternative Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Neben der Kampagne "Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt" ist der Verein Mitglied beim Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V.

Sozial- u. Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V. (Köln)

Die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e. V. (SEK) ist seit 1972 die Fachorganisation von Kolping International im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Als internationale Organisation ist die SEK der wichtigste Partner der mehr als 60 nationalen Kolpingverbände in Lateinamerika, Afrika, Asien, Mittel- und Osteuropa. Sie berät und unterstützt die Partnerverbände bei der Umsetzung der Projekte sowie beim Aufbau neuer Gruppen und Verbände. Derzeit gibt es weltweit rund 7.300 Selbsthilfegruppen, die so genannten Kolpingsfamilien, mit rund 400.000 Mitgliedern.

Unsere Arbeitsschwerpunkte zur Armutsbekämpfung umfassen u.a. Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Allgemeinbildung, den Aufbau von Sozialstruktur durch die Bildung von Selbsthilfegruppen sowie die Stärkung der Zivilbevölkerung durch die Vermittlung demokratischer Strukturen. Gerade in den Bergbau-Regionen Perus wollen die Projektpartner des SEK die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern und die Selbstachtung der Menschen stärken.

Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca (Berlin)

Als Kernpunkte des im Mai 1998 auf der Basis der Lokalen Agenda 21 geschlossenen Partnerschaftsabkommens verpflichten sich die Vertragspartner zur Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Umwelt, Bildung und Ausbildung, Kultur und Tourismus, Wirtschaft, Soziales. Gemeinsame Projekte sind u.a. der Austausch von je zwei ökologisch orientierten Kindergärten in den Partnerstädten und seit Anfang 2006 ein intensiver Kontakt zweier weiterführender Schulen in Cajamarca und Treptow-Köpenick.

Nicht nur wegen der Nähe von Cajamarca zur größten Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, beteiligt sich auch die AG Stäpa an der Kampagne "Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt".

Weitere Infos zu den Aktivitäten der AG Stäpa unter http://www.staepa-cajamarca.de

Kontakt zur AG Städtepartnerschaft: info@staepa-cajamarca.de