Termine

Veranstaltungen der Kampagne Bergwerk Peru und der Informationsstelle Peru e.V.

< 2019 >
November-Januar
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  • 13
    13.November.Mittwoch

    Freiburg | Quellflüsse des Amazonas in Gefahr: Wie Mega-Staudämme und Bergbau das Weltklima bedrohen

    19:00 -21:00
    13.11.2019
    Freiburg | Volkshochschule
    Rotteckring 12, 79098 Freiburg im Breisgau

    Amazonien ist in Gefahr. Straßen, Staudämme, Wasserwege und Häfen sollen die weitere Expansion der Agrarindustrie und des Bergbaus ermöglichen. Im Zentrum dieser Pläne stehen die Quellflüsse des Amazonas, an den Osthängen der Anden. Dort sollen zahlreiche Bergbau- und Wasserkraftprojekte entstehen, deren negative soziale und ökologische Auswirkungen sich gegenseitig verstärken. Der amazonische Regenwald wird so existenziell bedroht und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zerstört.

    Es muss eine anderes Entwicklungsmodell gefunden werden, das die Bedürfnisse von Menschen und die ökologischen Grundlagen des Lebens im Blick behält, um dieses Ökosystem von globaler Bedeutung für den Klimaschutz zu retten. Dafür gibt es zahlreiche interessante Ansätze, die auf lokaler Ebene gefunden und entwickelt werden.

    Thilo Papacek war im Juli und August mehrere Wochen in Peru und Bolivien unterwegs, um über diese Zusammenhänge zu recherchieren und mit lokalen Aktivist*innen zu sprechen. Er wird über die Situation und die lokalen Kämpfe in Cajamarca/Peru und in Guayaramerín/Bolivien berichten. Dabei thematisiert er auch, welche Verantwortung deutsche Akteure und die Politik Deutschlands und der EU bei der Entwicklung zerstörerischer Infrastrukturprojekte in Amazonien haben.

    Dr. Thilo F. Papacek ist Projektreferent der Initiative GegenStrömung, die sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen von Infrastrukturprojekten befasst.

    Flyer Freiburg 13.11.2019 zum Download

    © Foto: Thilo Papacek

  • 27
    27.November.Mittwoch

    Kaiserslautern | Quellflüsse des Amazonas in Gefahr: Wie Mega-Staudämme und Bergbau das Weltklima bedrohen

    19:30 -21:30
    27.11.2019
    Kaiserslautern | Friedenskirche
    Kurt-Schumacher-Straße 56, 67663 Kaiserslautern

    Amazonien ist in Gefahr. Straßen, Staudämme, Wasserwege und Häfen sollen die weitere Expansion der Agrarindustrie und des Bergbaus ermöglichen. Im Zentrum dieser Pläne stehen die Quellflüsse des Amazonas, an den Osthängen der Anden. Dort sollen zahlreiche Bergbau- und Wasserkraftprojekte entstehen, deren negative soziale und ökologische Auswirkungen sich gegenseitig verstärken. Der amazonische Regenwald wird so existenziell bedroht und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zerstört.

    Es muss eine anderes Entwicklungsmodell gefunden werden, das die Bedürfnisse von Menschen und die ökologischen Grundlagen des Lebens im Blick behält, um dieses Ökosystem von globaler Bedeutung für den Klimaschutz zu retten. Dafür gibt es zahlreiche interessante Ansätze, die auf lokaler Ebene gefunden und entwickelt werden.

    Thilo Papacek war im Juli und August mehrere Wochen in Peru und Bolivien unterwegs, um über diese Zusammenhänge zu recherchieren und mit lokalen Aktivist*innen zu sprechen. Er wird über die Situation und die lokalen Kämpfe in Cajamarca/Peru und in Guayaramerín/Bolivien berichten. Dabei thematisiert er auch, welche Verantwortung deutsche Akteure und die Politik Deutschlands und der EU bei der Entwicklung zerstörerischer Infrastrukturprojekte in Amazonien haben.

    Dr. Thilo F. Papacek ist Projektreferent der Initiative GegenStrömung, die sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen von Infrastrukturprojekten befasst.

    Flyer Kaiserslautern 27.11.2019 zum Download

    © Foto: Thilo Papacek

 

Terminhinweise

Hier weisen wir auf interessante Veranstaltungen anderer Organisationen hin.

< 2019 >
November-Januar
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  • 16
    16.November.Samstag

    Mainz | Fachseminar Nachhaltiges Wirtschaften und entwicklungsorientierte Rohstoffpolitik

    10:00 -18:00
    16.11.2019
    Mainz | Landeszentrale für politische Bildung
    Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz

    Das Seminar will einen Überblick über den Diskussionsstand im Bereich der Rohstoffpolitik aus entwicklungspolitischer Sicht erarbeiten. Darüber hinaus soll darüber diskutiert werden, wie das Thema in Rheinland-Pfalz vorangebracht werden kann. Die Frage, wie die Wirtschaft für eine menschenrechts- und entwicklungsorientierte Rohstoffförderung in die Pflicht genommen werden kann, wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

    Zielgruppe: Zivilgesellschaftliche Akteure, Mitarbeiter*innen aus Bildungseinrichtungen und Forschung

    Ziele:

    • Qualifizierung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Multiplikator*innen zum Thema Rohstoffpolitik und Unternehmensverantwortung
    • Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Kirchen, Forschung und Bildung in Rheinland-Pfalz
    • Entwicklung von Perspektiven für einen AK Rohstoffpolitik RLP , Entwicklung von Perspektiven und Ansatzpunkten für einen Dialog mit Wirtschaft und Politik
    • Mobilisierung für die bundesweite Kampagne „Initiative Lieferkettengesetz“ (menschenrechtliche Sorgfaltspflicht)

    Weitere Informationen: https://elan-rlp.de/index.php/event/fachseminar-nachhaltiges-wirtschaften-und-entwicklungsorientierte-rohstoffpolitik/

  • 08
    08.Januar.Mittwoch

    Nürnberg | Ausstellung der Kampagne Bergwerk Peru

    Den ganzen Tag
    08.01.2020-25.02.2020
    Nürnberg | Villa Leon
    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Im Rahmen der 43. Lateinamerika-Woche wird die Ausstellung der Kampagne gezeigt.

    Workshops/Führungen zur Ausstellung

    Die Misson EineWelt bietet Führungen/Workshops für Schulklassen oder Gruppen zum Thema der Ausstellung und/oder allgemein zur „Bedeutung der Menschenrechte“ (während der ganzen Laufzeit der Ausstellung) an.
    Kontakt: Mission EineWelt, EineWeltStation Nürnberg, Gisela Voltz, Tel.: 0911-3 66 72-0, gisela.voltz@mission-einewelt.de
    Öffnungszeiten: Di. – Fr., 10 bis 22 Uhr; Sa. 17 – 22 Uhr; So. bei Veranstaltungen, während der Lateinamerikawoche auch Montag, 27.1.

    Außerdem: Vortrag zum Kupferabbau in Peru am 25.01.19, mehr Infos siehe hier:
    http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/termin/nuernberg-lateinamerikawoche-2020-vortrag-ueber-kupferabbau-in-peru/

    © Foto: GRUFIDES

  • 10
    10.Januar.Freitag

    München | Lateinamerikakongress

    13:30 -17:00
    10.01.2020-11.01.2020
    München | Ausbildungshotel St. Theresia
    Hanebergstraße 8, 80637 München

    Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika.

    MISEREOR e. V. lädt ein, gemeinsam mit engagierten Fachleuten aus Wissenschaft, Entwicklungsarbeit und Lateinamerika-Initiativen und Lateinamerikaner(innen) über aktuelle Herausforderungen sowie alternative Wege des lokalen und globalen Zusammenlebens Zukunftswege ins Gespräch zu kommen.

    Der Kongress bietet Lateinamerikaner(inne)n und Lateinamerikainteressierten die Möglichkeit ihre Perspektiven und Erfahrungen in verschiedenen Dialogforen einzubringen.

    Heinz Schulze (Nord Süd Forum München und Mitglied im Koordinationsteam der Kampagne) gestaltet gemeinsam mit Dr. Carlos Herz Saenz (Politologe und Soziologe aus Lima) das Dialogforum „Populistische und evangelikale Einflüsse in der Politik und in die Gesellschaft“ am Freitag-Nachmittag.

  • 25
    25.Januar.Samstag

    Nürnberg | 43. Lateinamerikawoche, Vortrag über Kupferabbau in Peru

    18:30 -20:00
    25.01.2020
    Nürnberg | Villa Leon
    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Reichtum geht – Armut bleibt: Perus Rohstoffe als billiges Futter für die Elektroindustrie am Beispiel von Kupfer

    Vortrag: Silvia Bodemer

    Die Regierung Perus setzt auf den Abbau von Rohstoffen als Motor für das Wirtschaftswachstum. Die Argumente dafür kommen aus dem Lehrbuch des Neo-Extraktivismus: Einnahmen aus den extraktiven Industrien sollen für wirtschaftliche Stabilität sorgen und Investitionen in die soziale Entwicklung des Landes ermöglichen. Das funktioniert, weil die Nachfrage nach Rohstoffen weltweit steigt. Besonders am Beispiel Kupfer ist dieser Boom in Peru sichtbar. Kupfer ist ein Rohstoff, der insbesondere für „grüne“ Technologien in großer Menge benötigt wird: Elektromotoren für die E-Mobilität, Windkraft- und Photovoltaikanlagen für die Energiewende.

    In den letzten Jahren wurden zahlreiche Kupferminen in den Anden geöffnet oder befinden sich in Planung. Meist handelt es sich dabei um Großprojekte, die von internationalen Unternehmen betrieben werden. Doch die Umweltstandards sind in Peru unzureichend, und Untersuchungen zu den ökologischen und sozialen Folgen werden meist mangelhaft durchgeführt. Auch sind keine ausreichenden Beteiligungs- und Beschwerdemechanismen vorhanden. So kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn neue Projekte gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden. Proteste und Widerstand regen sich überall, denn die negativen ökologischen und sozialen Folgen des Bergbaus sind bekannt.

    Der Vortrag zeigt auf, wie es möglich ist, dass Produkte bei uns als vermeintlich „grün“, gefördert werden, obwohl in Peru für die Rohstoffe Raubbau an der Natur betrieben wird. Unsere Politik blendet diese Zusammenhänge aus, und für Unternehmen gibt es nach wie vor keine verbindlichen Regeln, die saubere Herkunft von Rohstoffen nachzuweisen.

    Außerdem: Begleitend zur Lateinamerikawoche wird die Ausstellung der Kampagne seit 8. Januar in der Villa Leon gezeigt, mehr Infos siehe hier:
    http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/termin/nuernberg-ausstellung-der-kampagne-bergwerk-peru/

    © Foto: Sjoerd Panhuysen