Termine

Veranstaltungen der Kampagne Bergwerk Peru

< 2020 >
Januar-März
«
»

 

Terminhinweise

Hier weisen wir auf interessante Veranstaltungen anderer Organisationen hin.

< 2020 >
Januar-März
«
»
  • 08
    08.Januar.Mittwoch

    Nürnberg | Ausstellung der Kampagne Bergwerk Peru

    Den ganzen Tag
    08.01.2020-25.02.2020
    Nürnberg | Villa Leon
    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Im Rahmen der 43. Lateinamerika-Woche wird die Ausstellung der Kampagne gezeigt.

    Workshops/Führungen zur Ausstellung

    Die Misson EineWelt bietet Führungen/Workshops für Schulklassen oder Gruppen zum Thema der Ausstellung und/oder allgemein zur „Bedeutung der Menschenrechte“ (während der ganzen Laufzeit der Ausstellung) an.
    Kontakt: Mission EineWelt, EineWeltStation Nürnberg, Gisela Voltz, Tel.: 0911-3 66 72-0, gisela.voltz@mission-einewelt.de
    Öffnungszeiten: Di. – Fr., 10 bis 22 Uhr; Sa. 17 – 22 Uhr; So. bei Veranstaltungen, während der Lateinamerikawoche auch Montag, 27.1.

    Außerdem: Vortrag zum Kupferabbau in Peru am 25.01.19, mehr Infos siehe hier:
    http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/termin/nuernberg-lateinamerikawoche-2020-vortrag-ueber-kupferabbau-in-peru/

    © Foto: GRUFIDES

  • 10
    10.Januar.Freitag

    München | Lateinamerikakongress

    13:30 -17:00
    10.01.2020-11.01.2020
    München | Ausbildungshotel St. Theresia
    Hanebergstraße 8, 80637 München

    Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika.

    MISEREOR e. V. lädt ein, gemeinsam mit engagierten Fachleuten aus Wissenschaft, Entwicklungsarbeit und Lateinamerika-Initiativen und Lateinamerikaner(innen) über aktuelle Herausforderungen sowie alternative Wege des lokalen und globalen Zusammenlebens Zukunftswege ins Gespräch zu kommen.

    Der Kongress bietet Lateinamerikaner(inne)n und Lateinamerikainteressierten die Möglichkeit ihre Perspektiven und Erfahrungen in verschiedenen Dialogforen einzubringen.

    Heinz Schulze (Nord Süd Forum München und Mitglied im Koordinationsteam der Kampagne) gestaltet gemeinsam mit Dr. Carlos Herz Saenz (Politologe und Soziologe aus Lima) das Dialogforum „Populistische und evangelikale Einflüsse in der Politik und in die Gesellschaft“ am Freitag-Nachmittag.

  • 25
    25.Januar.Samstag

    Nürnberg | 43. Lateinamerikawoche, Vortrag über Kupferabbau in Peru

    18:30 -20:00
    25.01.2020
    Nürnberg | Villa Leon
    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

    Reichtum geht – Armut bleibt: Perus Rohstoffe als billiges Futter für die Elektroindustrie am Beispiel von Kupfer

    Vortrag: Silvia Bodemer

    Die Regierung Perus setzt auf den Abbau von Rohstoffen als Motor für das Wirtschaftswachstum. Die Argumente dafür kommen aus dem Lehrbuch des Neo-Extraktivismus: Einnahmen aus den extraktiven Industrien sollen für wirtschaftliche Stabilität sorgen und Investitionen in die soziale Entwicklung des Landes ermöglichen. Das funktioniert, weil die Nachfrage nach Rohstoffen weltweit steigt. Besonders am Beispiel Kupfer ist dieser Boom in Peru sichtbar. Kupfer ist ein Rohstoff, der insbesondere für „grüne“ Technologien in großer Menge benötigt wird: Elektromotoren für die E-Mobilität, Windkraft- und Photovoltaikanlagen für die Energiewende.

    In den letzten Jahren wurden zahlreiche Kupferminen in den Anden geöffnet oder befinden sich in Planung. Meist handelt es sich dabei um Großprojekte, die von internationalen Unternehmen betrieben werden. Doch die Umweltstandards sind in Peru unzureichend, und Untersuchungen zu den ökologischen und sozialen Folgen werden meist mangelhaft durchgeführt. Auch sind keine ausreichenden Beteiligungs- und Beschwerdemechanismen vorhanden. So kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn neue Projekte gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden. Proteste und Widerstand regen sich überall, denn die negativen ökologischen und sozialen Folgen des Bergbaus sind bekannt.

    Der Vortrag zeigt auf, wie es möglich ist, dass Produkte bei uns als vermeintlich „grün“, gefördert werden, obwohl in Peru für die Rohstoffe Raubbau an der Natur betrieben wird. Unsere Politik blendet diese Zusammenhänge aus, und für Unternehmen gibt es nach wie vor keine verbindlichen Regeln, die saubere Herkunft von Rohstoffen nachzuweisen.

    Außerdem: Begleitend zur Lateinamerikawoche wird die Ausstellung der Kampagne seit 8. Januar in der Villa Leon gezeigt, mehr Infos siehe hier:
    http://www.kampagne-bergwerk-peru.de/termin/nuernberg-ausstellung-der-kampagne-bergwerk-peru/

    © Foto: Sjoerd Panhuysen

  • 06
    06.Februar.Donnerstag

    Berlin | Podiumsdiskussion zu Parlamentswahlen in Peru

    19:00 -20:30
    06.02.2020
    Berlin | LAF
    Bismarckstraße 101, 10625 Berlin

    Parlamentswahlen in Peru – Weichenstellung für einen Neuanfang?

    Podiumsdiskussion mit César Bazán Seminario und Andreas Baumgart

    Moderation: Mechthild Ebeling

    Nachdem über Jahre hinweg die rechte, in Korruptionsaffären verstrickte Opposition in Peru jegliche Verhandlungen über eine Parlaments- und Verfassungsreform verweigert hatte, das Ansehen des Kongresses in den Keller gerutscht war und eine Vertrauensfrage nicht zur Abstimmung zugelassen wurde, reichte es dem Präsidenten: er löste das Parlament auf und rief für den 26. Januar 2020 Neuwahlen zum Kongress aus. Der Präsident selbst bleibt verfassungsgemäß bis zu den turnusmäßigen Wahlen im April 2021 im Amt.

    Obwohl alle renommierten Verfassungsrechtler*innen seine Entscheidung unterstützten, schrie die Opposition Zeter und Mordio und witterte eine „kommunistische Diktatur“. Als klar wurde, dass die Wahl verfassungsgemäß ist und stattfindet, wurden auch die rechten Parteien ganz kleinlaut, schließlich wollen sie an der Wahl teilnehmen und am großen Kuchen abbeißen dürfen.

    Der Rechtsanwalt César Bazán Seminario von der Nichtregierungsorganisation Instituto de Defensa Legal (Institut für juristische Verteidigung, IDL) in Lima und Andreas Baumgart, Mitglied und früherer Geschäftsführer der Infostelle Peru e.V., stellen ausgehend vom peruanischen Wahlrecht wenige Tage nach der Wahl deren Ergebnisse vor, analysieren Hintergründe und überlegen mögliche Konsequenzen. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, welche Wirkungsmacht ein Kongress hat, der für lediglich 16 Monate Amtszeit gewählt wird und dessen Mitglieder bei der „regulären“ Kongresswahl im April 2021 dann nicht wieder kandidieren dürfen.

    Eintritt frei, die Veranstalter freuen sich über eine Spende und über eine Anmeldung an anmeldung@lateinamerikaforum-berlin.de.

    © Foto: JNE